Tai-Chi Werdegang

Den ersten Kontakt mit der chinesischen Bewegungslehre bekam ich vor über 20 Jahren mit dem Qi-Gong und Tai-Chi System von Meister Mantak Chia. Dort lernte ich das erste Mal die spezielle Körperstruktur, die innere Ruhe und Verbundenheit kennen, die Tai-Chi ausmachen und auch schon für Anfänger gut erfahrbar sind.

Später folgte dann eine mehrjährige Ausbildung als Tai-Chi-Lehrer im Yang-Stil bei Volker Jung in Wiesbaden.

Doch ging die Suche nach dem Verständnis der inneren Prinzipien stetig weiter und so lernte ich im Laufe der Zeit Paul Schwerdt aus Aachen kennen, bei dem ich über mehrere Jahre hinweg Privatstunden nahm und der mir eine Wudang-Schwert-Form beibrachte.

Zur Jahrtausendwende folgte dann schließlich ein 5wöchiger Trainingsaufenthalt bei Meister Yuan in Wudangshan in China, wo ich zwei Wudang-Formen erlente.

Während meines Studiums in Bonn kam ich dann das erste Mal mit dem Chen-Stil in Kontakt und wurde in einer Wettkampfform und dem alten Rahmen nach Chen Zheng-Lei unterrichtet.

Den Kontakt zu meinem jetzigen Lehrer Nabil und dem CTND bekam ich 2011, wo ich mich nach der langen Suche nach dem richtigen System, endlich zuhause fühlte. Das Tai-Chi in der Tradition von Chen Yu basiert auf sehr vielen kleinen ausdifferenzierten Kräften, die mit den Jahren langsam aber stetig erlernt werden können und dazu führen, dass man mit der Zeit ein tiefes Verständnis vom wahren Kern der inneren Bewegungen, die Tai-Chi ausmachen, aufbauen kann.

Heute bin ich Lehrer des CTND, trainiere regelmäßig die erste und zweite Form des Stils, fühle mich angekommen innerhalb dieser Tai-Chi Tradition und freue mich auf ein immer tiefer werdendes Verständnis der Zusammenhänge zwischen äußeren und inneren Bewegungen.

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